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Il mercenario
Sergio Corbucci (Italien 1968)

«Träum weiter, aber träum mit offenen Augen.» Dieser Satz ist bei Sergio Corbucci Programm, denn sein politisches Kino vereint Spektakel und Lehrstück. Der Söldner Kowalski schliesst sich dem Revolutionär Paco an, der nicht weiss, wie Revolution geht und deshalb Hilfe braucht. Zu ihnen stösst die ebenso schöne wie kluge Columba, die das Spiel des Söldners schnell durchschaut: Dieser nimmt die Rebellen ein ums andere Mal aus und bringt ihnen so nicht nur die Lehre der Revolution bei, sondern auch die des Kapitalismus. Verfolgt werden sie alle von Ricciolo, der auf Rache sinnt, obwohl Kowalski ihm einmal die nackte Existenz gerettet hat ...
Die schon aus Corbuccis Django (1966) bekannten Salven des Maschinengewehrs treffen auch in Il mercenario ihr Ziel, ebenso wie die pointierten Dialoge. Ausgeklügelte Kamerafahrten schaffen wie die eindringlichen Leitmotive Ennio Morricones eine Atmosphäre der Spannung und leiten das Publikum gekonnt durch ein cineastisches Abenteuer, welches das Revolutionsjahr 1968 mit einem Augenzwinkern kommentiert. (Sarah Schwedes)

English review: tcm.com

Drehbuch: Luciano Vincenzoni, Sergio Spina, Adriano Bolzoni, Sergio Corbucci
Kamera: Alejandro Ulloa
Musik: Ennio Morricone, Bruno Nicolai
Schnitt: Eugenio Alabiso

Mit: Franco Nero (Sergei Kowalski, «der Pole» ), Tony Musante (Paco Román), Giovanna Ralli (Columba), Jack Palance (Ricciolo), Eduardo Fajardo (Alfonso García), Franco Giacobini (Pepote), José Canalejas (Sebastian), Franco Ressel (Würfelspieler), Remo De Angelis (Hudo), Simón Arriaga (Simón), Raffaele Baldassarre (Mateo)

106 Min., Farbe, Digital HD, I/d

Spieldaten


Vergangene Vorstellungen:
Di.,
4.8.2020
18:00