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Our Daily Bread
King Vidor (USA 1934)

«Zurück aufs Land!» Um der Massenarbeitslosigkeit zu entkommen, folgen John Sims und seine Frau Mary der Parole von Präsident Roosevelt und übernehmen die heruntergekommene Farm eines Onkels. Doch rasch zeigt sich, dass die beiden Städter sie nicht bewirtschaften können. Als ein landloser Farmer ihnen hilft, hat John die Idee, weitere Arbeitslose hinzuzuziehen. Rasch füllt sich das «Arkadien» mit Handwerker- und Bauernfamilien. Gemeinsam wehren sie Zugriffe durch den Staat und Spekulanten ab. Doch dann droht eine Trockenheit, die Ernte zu vernichten.
In der Absicht, dem Glamour Hollywoods Bilder der amerikanischen Wirklichkeit entgegenzusetzen, drehte King Vidor einen der ersten Filme des New Deal. In Anlehnung an reale Einrichtungen wie die texanische Woodlake Community schuf er die konservative Sozialutopie einer religiös grundierten, auf Tauschökonomie basierten Kooperative. Mal als kommunistisch, dann faschistisch denunziert, glorifiziert Our Daily Bread vor allem das amerikanische Arbeitsethos. In der lyrischen Tradition des Dichters Walt Whitman feiert Vidor die Leistungskraft des menschlichen Körpers, die sich in der rhythmischen Choreografie des Finales eruptiv entlädt.

A group of unemployed city folk and landless workers run a community farm. With a nod to the New Deal, King Vidor counters the glamour of Hollywood with compelling images of the reality in the USA in the wake of the Great Depression.

Drehbuch: Elizabeth Hill, King Vidor, Joseph L. Mankiewicz (Dialoge)
Kamera: Robert Planck
Musik: Alfred Newman
Schnitt: Lloyd Nosler

Mit: Karen Morley (Mary Sims), Tom Keene (John Sims), John Qualen (Chris Larsen), Barbara Pepper (Sally), Addison Richards (Louie), Lloyd Ingraham (Onkel Anthony), Bill Engel (Mr. Cohen), Nellie V. Nichols (Mrs. Cohen), Henry Hall (der Zimmermann), Frank Minor (der Spengler)

74 Min., sw, DCP , E/f, ab 14

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