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The Ladykillers
Über die Tricks des Kinos: Buchvernissage
Mit «Mach's noch einmal, Charlie!» hat der Schweizer Thomas Binotto 2007 ein Filmlesebuch für Kinder und Jugendliche vorgelegt, das sich inzwischen in über fünfzig Lesungen bewährt hat. Nun ist mit «Getrickst & abgedreht» der zweite Teil seiner Filmgeschichte in Filmgeschichten erschienen, an deren Kenntnisreichtum «auch alte Hasen ihren Spass haben.» (tv spielfilm) The Ladykillers ist einer der im Buch vorstellten Klassiker: Bei der Vorstellung vom 4. August präsentiert Binotto sein Buch; im Anschluss findet ein Apéro mit Buchverkauf statt.
Die Auftragsfilme, die Humphrey Jennings während des Zweiten Weltkriegs für die «Crown Film Unit» drehte (darunter Listen to Britain, 1942; Fires Were Started, 1943 und A Diary for Timothy, 1945) zählen zu den berührendsten und einfallsreichsten dokumentarischen Essays, die je in Grossbritannien gedreht wurden – eine umso bemerkenswertere Leistung, als ihr Ausgangszweck propagandistisch war. Als Einleitung zu den beiden letztgenannten, die in 35-mm-Kopien des British Film Institute zu sehen sind, erläutert der Filmwissenschaftler Henry M. Taylor den historischen Kontext von Jennings' Schaffen und seinen einzigartigen semidokumentarischen Stil.
Die aktuelle Reihe zum britischen Nachkriegskino bietet viele Beispiele der grossen britischen Schauspieltradition. Nach einer allgemeinen Einführung in die Porträtserie «Zur Kunst des Filmschauspiels» ist daher der Auftakt Michael Redgrave (1908–1985) gewidmet. Er war im Kino genauso zu Hause wie auf der Bühne und seine Filmkarriere verspricht reiches Anschauungsmaterial zu unserem Thema: über fünfzig Filmrollen liegen zwischen Alfred Hitchcocks The Lady Vanishes (1938) und Joseph Loseys The Go-Between (1971).
Im Anschluss an den Vortrag (20.45 Uhr) ist Michael Redgrave in der Theaterverfilmung The Browning Version (1951) zu erleben.